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Geschichte

Diese Praxis wurde – in den 80er Jahren vom Katharinen-Hospital bereits aus einer Krankenhausabteilung gelöst und mit der ambulanten spezialärztlichen Versorgung verzahnt. Diese Praxis hat den letzten größeren Ausbau mit Implementierung eines SPECT/CT - Hybridbildgebung- 2010 erfahren und entspricht damit modernsten Standards.
Die Nuklearmedizin hat sich aus dem Gebiet der Inneren Medizin entwickelt. Die Grundlagen wurden durch Umsetzung der Erkenntnisse der theoretischen Physik im 19. und 20. Jahrhundert möglich. Internationale Wissenschaftler wie Wilhelm Conrad Röntgen, Marie und Pierre Curie, Max Planck, Albert Einstein, Nils Bohr, Ernest Rutherford und Ernest Lawrence waren Wegbereiter dieser Entwicklung. Das Wissen vom Atom und seiner Strahlung ermöglicht im Rahmen der Medizin genaueste funktionelle Untersuchungen und Erkenntnisse über die Physiologie und Pathophysiologie des menschlichen Körpers, ohne dass invasiv vorgegangen werden muss.

Das Tracer-Prinzip ermöglicht die Abbildung der Funktion eines Organs oder Organsystems.  Es werden radioaktiv markierte Substanzen („Tracer“) in eine Vene gespritzt, durch die kleine Molekülstruktur sind Nebenwirkungen extrem selten. Diese Substanzen sind keine jodhaltigen Kontrastmittel.
Dynamische Untersuchungen sind ein weiteres Beispiel für den funktionellen Charakter der Nuklearmedizin. Man kann während der Applikation eines Radiopharmakons eine Reihe von Bildern in Intervallen zwischen einer und 60 Sekunden über einen definierten Zeitraum aufzeichnen. So lässt sich die Anreicherung und Ausscheidung des Radiopharmakons in verschiedenen Organen als Kurven aufzeichnen. Dies ermöglicht zum Beispiel Berechnungen der Leistungsfähigkeit (Funktionalität) der Nieren oder entsprechende Beurteilungen deren Störungen.
Häufige nuklearmedizinische Standarduntersuchungsverfahren sind die Skelettszintigraphie, Myokardszintigraphie, Nierenfunktionsszintigraphie, MIBI SPECT bei Nebenschilddrüsenadenom, Lungenszintigraphie sowie die Positronen-Emissions-Tomographie.
Manchmal sind bei nuklearmedizinischen Untersuchungen Befunde anatomisch nicht eindeutig zuzuordnen.
Dafür kann eine Untersuchung in einem Kombinationsgerät (Hybrid) z.B. die Kombination einer Gammakamera mit einem CT (SPECT/CT) oder eines PET-Gerätes mit einem CT (PET/CT)  angeboten werden.
An dieser Stelle arbeiten Nuklearmedizin und Radiologie zusammen. Dabei können in einem Gang ohne Umlagerung sowohl funktionelle, als auch anatomische Daten erhoben werden und in einem Bildersatz fusioniert werden. Dies verbessert die Anschaulichkeit und in verschiedenen Fällen auch die Genauigkeit und Richtigkeit der Diagnostik.

Besondere Schwerpunkte der Praxis:

  • nichtinvasive Herzdiagnostik, insbesondere auch im Rahmen der Präventionsprogramme bei Patienten mit der Erkrankung Diabetes mellitus.
  • Diagnostik im Rahmen rheumatischer oder orthopädischer Erkrankungen (Ein-, Zwei- und Mehrphasenskelettszintigraphie mit SPECT/CT
  • Lungenventilation-und –perfusion in Kombination mit low-dose-CT
  • DATScan zur Diagnostik eines M. Parkinson
  • Nierenszintigraphie
  • PET/CT in der Onkologie
  • die gesamte Schilddrüsendiagnostik ( Ultraschall, Szintigraphie , RIA-Labor) aus einer Hand
  • eigenes RIA-Labor (fT3, fT4, TSH, MAK, TAK, TRAK, TG, Calcitonin)

Terminvereinbarungen
Zur Terminvereinbarungen für Schilddrüsenuntersuchungen klicken Sie bitte hier.

 

Für alle anderen Untersuchungen (Knochenszintigraphie, Nierenszintigraphie, Myokardszintigraphie (Herz), Nebenschilddrüsenszintigraphie, Lungenszintigraphie, DATscan (Frage Parkinson)) klicken Sie bitte zur Terminvereinbarung hier.

 

Außerdem sind wir selbstverständlich für Anfragen und Terminierung für die genannten und auch weiteren im Online Planer nicht aufgeführten Spezialuntersuchungen zu den auf der Startseite angegeben Öffnungszeiten unter der Tel. 02303 / 100-4000 zu erreichen.